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Das nächste Treffen der Bürgerinitiative gegen die Südumgehung Wesel ist am Montag, den 23. September 2013 um 19 Uhr bei Rainer Neu, Am Lilienveen 62 in Wesel.

Planfeststellungsverfahren geht weiter!

Am Montag, den 7, Oktober 2013 beginnt im Rathaus Wesel ab 14.30 Uhr die Anhörung der Einwender durch die Bezirksregierung. Das sind die Personen, welche zuvor schriftliche Einwendungen gegen die geplante Südumgehung eingereicht haben. Unsere Bürgerinitiative wird mit mehreren Mitgliedern vertreten sein. Bericht folgt!

 

Hohe Zahl an Einwendungen! Insgesamt 150 Einwendungen sollen bei der Bezirksregierung und der Stadt Wesel eingegangen sein. Vermutlich sind einige davon parallel gesendet worden. Aber trotzdem: ab 50 Einwendungen muss voraussichtlich am Ende dieses Jahres eine öffentliche Anhörung stattfinden. Bitte achten Sie in den nächsten Tagen auf die Medienbeiträge zum Thema Südumgehung.

 

 

Betreff Feinstaub: Die Stadt Wesel hatte im Jahr 2011 insgesamt 28 Überschreitungstage mit Feinstaub. Im Kalenderjahr sind aufgrund eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs 35 Tage erlaubt.  Falls die Zahl überschritten wird, hat jeder betroffene Bürger das Recht, von seiner Kommune Maßnahmen zur Verringerung der Feinstaubbelastung zu verlangen. Das könnte ein Thema für die Anwohner der Bagelstraße werden. Denn nach der gegenwärtigen Planung ist zu befürchten, dass sich der Verkehr regelmäßig vom Anschluß der Südumgehung an der Schermbecker Landstraße bis zur Bagelstraße aufstaut. Dabei herrscht in Wesel vorwiegend Westwind vor. Das bedeutet, die Abgase der im Stau stehenden Fahrzeuge werden zur Bagelstraße hingeweht.

Informationen zum EUGH-Urteil hier:  http://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2009-03/cp080058de.pdf

Feinstaub-Tage Wesel 2011 hier downloadbar, Quelle LANUV - NRW

 

Programmhinweis: die Bürgerinitiative für einen siedlungsfernen Bau der BETUWE, BISS weist auf eine Fernsehsendung zum Thema Bahnlärm hin. Auch der Niederrhein soll darin vorkommen Der Beitrag läuft am Dienstag, den 28. Februar 2012 um 21 Uhr in der Sendung "Frontal 21" im ZDF.

 

aktuell: zur Lage des Tunnels werden wir häufiger befragt. Daher stellen wir hier 3 Bilder zum download

künftige KreuzungWackenrucher Straße/Bagelstraße

Tunnel auf dem Stadtplan

Luftbild

 

download dieser Pressemitteilung hier:

Bürgerinitiative gegen die Südumgehung e.V.

                                                                                                          Wesel, den 15. 2. 2012

 

Pressemitteilung

 

Südumgehung: keine Entlastung der Schermbecker Landstraße

Die Anwohner der Schermbecker Landstraße wohnen an einer der verkehrsreichsten und unruhigsten Straßen in Wesel und leiden seit Jahrzehnten unter Lärm, Umwelt- und Gebäudeschäden. Der Bau der Südumgehung wird ihre Situation verschlimmern, wie in einem von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Gutachten nachzulesen ist. Im Zuge des Bundesverkehrswegeplanes (Nr. NW 5512) wurde schon im Jahre 2003 für den Neubau der Südumgehung eine Verkehrsuntersuchung mit dem Prognosehorizont 2020 aufgestellt. Eine Verkehrsentlastung durch die Südumgehung hat der Gutachter nur für den Abschnitt zwischen Zitadelle und Kaiserring festgestellt. Dann folgt auf einer Strecke von 0,5 km eine Zunahme der Verkehrsmenge. Der Verkehr auf der Schermbecker Landstraße wird also nicht weniger, sondern mehr, da auf der Höhe der Hagerstownstraße die Zu- und Abfahrt der Südum­gehung  geplant ist. Darum kommt das Gutachten ja auch zu der Gesamteinschätzung, dass die Südumgehung insgesamt „keine nennenswerte Effekte für die Entlastung der Ortsdurchfahrt“ mit sich bringen wird. Die Schermbecker Landstraße wird sogar bis zur Autobahnauffahrt vierspurig ausgebaut werden, um die größere Verkehrsmenge aufnehmen zu können. Gerade für die Anwohner der B58 ist es deshalb dringend notwendig, jetzt ihre Einwände zu formulieren und bis zum 22. Februar an das Weseler Rathaus zu senden. Wer diesen Termin versäumt, hat später keine Rechtsgrundlage gegen zunehmenden Lärm und Schäden zu klagen.

Dr. Rainer Neu

1. Vorsitzender

 

Aktuell: Auszug aus der Verkehrsprognose für Wesel nach dem Bau der Südumgehung

download hier

Aktuell: Dr. Rainer Neu löst Bettina Ulland als neuer Vorsitzender der Bürgerinitiative gegen die Südumgehung Wesel e.V. ab.

Auf der Versammlung vom 17.01.2012 trat Bettina Ulland aufgrund ihrer beruflichen Verpflichtungen zurück. Dr. Rainer Neu wurde als neuer Vorsitzender gewählt. Ebenso trat der Kassenwart Jörg Ulland zurück. Für ihn wurde Claus Berg gewählt.

 

 

 

Dr. Rainer Neu

 

AKTUELL!!!

Ein Gestaltungsbeispiel für einen Einwand  finden Sie hier.

Bitte verwenden sie dann folgende Adressen:

 

An die

Stadt Wesel

Team Bauleitung und Verkehrsplanung

Klever-Tor-Platz 1

46483 Wesel

und

An die

Bezirksregierung Düsseldorf

Dezernat 25

Am Bonneshof 35

40474 Düsseldorf

 

Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben. Herzlich Willkommen auf unseren Internet-Seiten! Wir freuen uns über die Möglichkeit, Ihnen hier unseren Verein  mit unserer Arbeit und unseren Zielen vertraut zu machen.

Unser wichtigstes Ziel ist es, den Stadtteil Fusternberg mit seinem Bezug zur Natur in seiner jetzigen Gestalt zu erhalten. Die geplante vierspurige Straße würde ihn für immer in zwei Teile spalten, vor und hinter der Autobahn. Sie ist für den Stadtteil überdimensioniert und würde dazu führen, dass der Durchgangsverkehr nicht nur auf Dauer im Stadtgebiet Wesel verbleibt, sondern durch den Anziehungseffekt noch stärker wird. Mit etwa 24.000 Fahrzeugen täglich ist zu rechnen. 

Leider können viele Mitbürger/innen sich das Ausmaß des Bauvorhabens bildlich immer noch nicht vorstellen.  Schauen Sie sich die Autobahn 59 zwischen Duisburg-Walsum und Fahrn an. Der Stadtteil Fusternberg wird nicht mehr wiederzuerkennen sein.

Auf unserer homepage werden wir demnächst Luftbilder  von der Strecke einstellen. So wird der Verlauf deutlicher und Sie können sehen, wie weit Sie persönlich vom Geschehen entfernt sind.

Ebenso werden wir verschiedene Veranstaltungen hier ankündigen.

 

 

 

Wir sind ein eingetragener Verein, sind als gemeinnützig anerkannt und wir dürfen Spenden entgegennnehmen. Ich bin die Vereinsvorsitzende, Vertreter sind Frau Karin Trapp und Herr Dr. Rainer Neu aus Wesel. Schriftführer und Pressesprecher ist Herr Michael Römpke, die Vereinskasse wird von Herrn Jörg Ulland geführt.

Bettina Ulland

 

  

Notizen von der Bürgeranhörung zum Lärmschutz an der Südumgehung vom 11.03. 2009, Niederreinhalle Wesel

 

 Zum Lärmschutzgutachten:

-         der notwendige Lärmschutz wird berechnet, nicht gemessen

-         es soll der „Splittmatrixasphalt“ verwendet werden

-         wo der Abstand zu Wohnhäusern nicht eingehalten werden kann, sind bauliche Maßnahmen erforderlich

-         trifft hier zu, da ein reines Wohngebiet entstehen soll

-         Maßnahmen sind:

 

1)      die Troglage

2)      Erdwälle

3)      Wände (aus Aluminium/Beton/Holz/Kunststoff/Glas)

4)      Tunnel

 

-         der vorgesehene Tunnel wird ca. 370 Meter lang, eine mechanische Entlüftung ist nicht vorgesehen, da diese erst ab 400 Metern Länge vorgeschrieben ist

-         das Verkehrsaufkommen wird auf ca. 24.500 Fahrzeuge täglich geschätzt

-         es gibt Überlegungen, eine Nordumgehung zusätzlich zu bauen, wenn der Verkehr durch diese Maßnahme nicht ausreichend aufgenommen wird

 

Problembereiche:

 

-         die Kleingartenanlage liegt über der Bauhöhe der Lärmschutzwand

-         die Bahnlinie muss um ca. 3,5 Meter angehoben werden, sie wird nicht verlegt

-         ein Tunnel unter der Wackenbrucher Straße wäre zu teuer und nicht effizient

-         die Umwandlung des Tretford-Geländes in ein Wohngebiet (WE) läuft bereits

-         in der Straße „Kiek in den Busch“ kommt eine Überführung für Fußgänger und Radfahrer, diese wird relativ steil werden

 

weitere Details aus Nachfragen: 

-         die Oberkante des Lärmschutzwalls liegt 7 Meter über der Straßendecke

-         der Großteil des Verkehrs geht unter der Schermbecker Landstraße hindurch

-         ein Feinstaubgutachten liegt bisher nicht vor

-         am Kiek in den Busch ist keine (durchsichtige) Glaswand vorgesehen, die Grundstücke werden erheblich abgedunkelt. Eine Glaswand reflektiert und könnte die Verkehrsteilnehmer blenden.

-         wo der aktive Lärmschutz nicht ausreicht (Erdwall+Wand) kommt passiver Lärmschutz (Spezialfenster, die eine Lüftung zulassen, ohne geöffnet werden zu müssen)

-      mit den Einwändern wird nochmals eine weitere Anhörung veranstaltet  
-      eine Klage ist beim Oberverwaltungsgericht in Münster einzureichen  

-       bis zu einer Entscheidung ist die Planfeststellung nicht möglich

 -     das Planfeststellungsverfahren steht in Kürze bevor 

 

 

 

        gez. Michael Römpke, ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit

 

 

        Weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik "News"....

 

 

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Neue Planung

Im Bundesverkehrswegeplan 2030 ist die neue Planung für den Anschluss der B 70 an die A3 bei Brünen enthalten. Über diesen link können Sie sich informieren: 

 http://www.bvwp-projekte.de/strasse/B58-G10-NW-T2-NW/B58-G10-NW-T2-NW.html

An statt durch die Innenstadt quält sich der Verkehr nach dieser Planung dann durch Wesel-Ost. Eine Umgehungsstrasse, die teilweise aus einer Abbiegerspur an der Kreuzung Emmericher Strasse/Brüner Landstrasse besteht. Es bleibt dabei, die Verkehrsprobleme werden innerhalb von Wesel verlagert. Mehr nicht. 

Lediglich die Bürger von Wesel-Büderich und Hamminkeln-Brünen sollen eine echte Umgehungsstrasse bekommen. Die Kosten steigen und steigen. Ursprünglich waren mal 75 Millionen DM für die gesamte Umgehung im Gespräch. Jetzt sind wir bei 94.6 Millionen Euro. Allein 55 Millionen Euro nur für das Teilstück Fusternberg. 

Dabei gibt es Alternativen: unser alter Vorschlag war, die Neue Hünxer Strasse zu auszubauen, weil bei der Trassenführung deutlich weniger Wohngegenden berührt würden. 

Oder aber eine Aufteilung der Lasten: die Verlängerung der Nordstrasse bis zur Brüner Landstrasse und einen Anschluss von der Rheinbrücke bis zu B 8. Das wäre, wenn schon durch die Stadt gebaut werden soll, eine sinnvollere Lösung. Der aktuell geplante autobahnähnliche Ausbau wird dagegen zusätzlichen Verkehr anziehen. Das geschieht automatisch durch die Navigationsgeräte. Weil statt 50 bis 60 dann 80 bis 100 Kmh erlaubt sind. Der Zeitgewinn wird aber nur theoretisch sein. Die Anschlüsse an die alte B 58 in Höhe der jetzigen Abzweigung zur B 70 und die Brüner Landstrasse werden wie Flaschenhälse wirken und die Geduld der Autofahrer auf die Probe stellen. 

Wirklich schnell geht es nur, wenn man um eine geschlossene Ortschaft herum baut....